Der Herr der Ringe Poster

„Der Herr der Ringe“(Serie): Peter Jackson will Amazon-Serie doch helfen


Kristina Kielblock  

Amazon hat sich entschieden, wer die Schöpfer der neuen Produktion aus dem Tolkien-Universum sein sollen. Das Projekt soll fünf Staffeln umfassen, eine wichtige Tradition der Film-Reihe fortführen – und darf jetzt doch auf die Unterstützung von Peter Jackson hoffen!

Alle Infos zur neuen „Der Herr der Ringe“-Serie findet ihr auch hier im Video

Peter Jackson bietet unter einer Bedingung Hilfe an

Eigentlich hatte Peter Jackson, seines Zeichens Regisseur der „Der Herr der Ringe“-Trilogie, laut eigener Aussage nichts mit der kommenden Amazon-Serie zu tun. Dabei ist es bislang auch geblieben, doch Jackson bot jetzt unter einer Bedingung doch seine Hilfe an. Im Gespräch mit Metro zeigte sich Jackson hilfsbereit. „Ich denke, sie werden uns die Drehbücher zusenden, um zu sehen, ob wir ihnen helfen können“, meinte der erfahrene Blockbuster-Macher. Jackson selbst wäre laut Metro bereit, in jeder ihm möglichen Form die Macher der „Der Herr der Ringe“-Serie zu unterstützen. Da er die Welt von J. R. R. Tolkien schon erfolgreich in mitreißende Bewegtbilder umgesetzt hat, wäre sein Rat sicherlich Gold wert. Entsprechend wissen die Macher der Amazon-Serie jetzt, an welche helfende Hand sie sich im Zweifelsfall wenden können.

Amazon will „Herr der Ringe“-Serie ebenfalls in Neuseeland drehen

Der Zauber der fantastischen „Herr der Ringe“-Filme stammt zu einem nicht unerheblichen Anteil aus der malerischen Landschaft Neuseelands. Peter Jackson drehte alle sechs seiner Mittelerde-Filme in seiner Heimat, weswegen der pazifische Inselstaat zu einer Touristenattraktion für Filmfans wurde. Amazon will mit seiner „Herr der Ringe“-Serie dieser Tradition treu bleiben und das Mega-Projekt ebenfalls in Neuseeland drehen. Entsprechend müssen sich die Zuschauer zumindest bei den Naturaufnahmen nicht umgewöhnen.

Darüber hinaus ist inzwischen auch klar, wer das Mammut-Projekt in Angriff nehmen will: JD Payne und Patrick McKay sind engagiert, die Serie für den Streaming-Anbieter zu entwickeln. Beide kennen sich bereits von anderen filmischen Unternehmungen. „Godzilla vs. Kong“ oder auch „Jungle Cruise“, sowie die Serie „Escape“ gehören zu ihren gemeinsamen Projekten.

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Ein gigantisches Investment

Man munkelt, es könnte Amazon bis zu 500 Millionen US-Dollar gekostet haben, die weltweiten TV-Rechte an „Der Herr der Ringe“, basierend auf der gleichnamigen Roman-Trilogie von J.R.R. Tolkien, zu erwerben. Für die Produktion des Amazon-Originals könnten, nach Schätzungen des Branchenmagazins Deadline, leicht noch 100 bis 150 Millionen US-Dollar Produktionskosten pro Staffel dazu kommen. Der Release der Fantasy-Serie soll 2020 exklusiv auf der Streaming-Plattform erfolgen. Und noch mehr Details sind inzwischen bekannt!

The One Ring: Amazon eröffnet mit Aragorn

Da noch kein offizielles Statement von Amazon vorliegt, muss die Nachricht immer noch als Gerücht behandelt werden, aber die Idee klingt logisch und vernünftig. Auf diese Weise können wiedererkennbare Charaktere und die schon erklärte Absicht der Macher, „Herr der Ringe“ nicht einfach noch einmal als Serie zu erzählen, verknüpft werden.

Die Aussicht auf den jungen Aragorn im Zentrum eröffnet in jedem Fall die Fan-Debatte, welche Wege die Serie von diesem Ausgangspunkt nehmen könnte und den Schöpfern bei Amazon viele Optionen, spannende, noch nicht filmisch adaptierte Geschichten zu erzählen.

Wir haben früher schon spekuliert (siehe Ende des Artikels), dass die schwere Vergangenheit von Aragorn vom Stamm der Dúnedain ein möglicher Erzählstrang wäre. Unter dem Namen Estel musste er unter Geheimhaltung seiner wahren Identität in Bruchtal im Exil leben.

Die von The One Ring im Thread #Tolkien angeregte Diskussion zeigt, dass nicht alle Fans euphorisch in die Zukunft blicken. Die Sorge ist, dass sich die Serie zu weit von der literarischen Vorlage entfernt, denn Tolkien hat zwar Informationen zu Aragorns Leben – abgesehen von der ruhmreichen Zeit in der Ringgemeinschaft – aufgeschrieben, aber sie sind nicht unbedingt umfangreich genug für zehn Stunden Serie. Aber Amazon hat sicher nicht so viel Geld investiert, um mit Storys außerhalb des Kanons die Fans zu verärgern, möchte man denken.

Fünf Staffeln, mehr als eine Milliarde Dollar, Peter Jackson & ein Vertrag, sie alle zu knechten

Der komplizierte Vertrag, den Amazon mit der Erbengemeinschaft Tolkien Estate, HarperCollins und New Line Cinema vereinbaren konnte, bedeutet nicht nur eine Millionenausgabe für die Rechte an der neuen „Herr der Ringe“-Serie, sondern auch eine ganze Anzahl weiterer Verpflichtungen:

  1. Fünf Staffeln sollen insgesamt produziert werden, die Option eines zusätzlichen Spin-Offs besteht.
  2. Die Gesamtkosten für die komplette Amazon-Serie liegen grob geschätzt über einer Milliarde Dollar.
  3. Es ist verpflichtend, dass die Produktion spätestens im November 2019 beginnt. Sollte Amazon es bis dahin nicht geschafft haben, den Dreh von Staffel 1 auf den Weg zu bringen, verliert der Anbieter die Rechte wieder.

Das Spekulieren über Personalien setzt jetzt ein: Andy Serkis hat schon angedeutet, dass er sich als Gollum der Serie nicht verpflichtet fühlt, Ian McKellen hat sich eher positiv ins Spiel gebracht haben.

12 Szenen aus „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die nie veröffentlicht wurden.

Andy Serkis kehrt wohl nicht als Gollum zurück

Zu den beliebtesten und bekanntesten Figuren der Filmreihen gehört zweifellos Gollum, den Andy Serkis zum Leben erweckte. Da die Amazon-Serie vor „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ spielen soll, wäre ein Auftritt von Gollum darin durchaus denkbar. Immerhin wurde er dank der Macht des Einen Rings gut 600 Jahre alt. In einem Interview mit Screen Crush hielt Andy Serkis selbst für alle Gollum-Fans allerdings schlechte Nachrichten bereit. Er sehe sich selbst nicht als Teil der Amazon-Serie und wisse nicht einmal, worum es darin geht. Die Idee klingt für ihn zwar unglaublich, doch er geht davon aus, dass die „Der Herr der Ringe“-Serie einen völlig neuen Anlauf wagt. Er kann sich deswegen nicht vorstellen, an dem Projekt beteiligt zu sein.

Die Absage von Serkis schließt einen Auftritt von Gollum nicht direkt aus. Immerhin könnte schlicht ein anderer Darsteller als Double für den einstigen Hobbit dienen. Ohne die Hilfe von „Der Herr der Ringe“-Star Andy Serkis wünscht sich aber wohl kaum ein Fan eine Beteiligung von Gollum. Zumal Serkis im erwähnten Interview selbst feststellte, dass die Vorgeschichte von Gollum dank „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ und des Prologs in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ bereits ausreichend erzählt wurde.

„Der Herr der Ringe“-Serie: Unerforschte Geschichten aus Mittelerde

In Kooperation mit Tolkien Estate and Trust, HarperCollins und New Line Cinema (ein Teil von Warner Bros. Entertainment) entsteht die neue Amazon-Serie mit der Verpflichtung auf mehrere Staffeln. Bislang haben die Verantwortlichen noch nicht viel über das Konzept verraten. Für Sharon Tal Yguado, Head of Scripted Series bei den Amazon Studios, ist „Der Herr der Ringe“ ein kulturelles Phänomen und im Leben von Generationen von Film- und Literatur-Fans fest verankert. Ihr Team plant, „(…) bisher unerforschte Geschichten aus J.R.R. Tolkiens ursprünglichen Aufzeichnungen auf die Leinwand zu bringen.“ Details zu Konzept und Idee wurden bisher nicht veröffentlicht. Sicher scheint nur zu sein, dass die Serie in Mittelerde spielen und eine neue Storyline vor der Handlung von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ entwickeln soll. Außer diesem Prequel beinhaltet der Deal ein mögliches Spin-Off, zu dem ebenfalls noch keine inhaltlichen Informationen vorliegen.

Ändert Amazon das Tolkien-Universum? Worum könnte das Prequel gehen?

„Der Herr der Ringe“ ist in vielfacher Form vermarktet worden, aber eine TV-Serie in Mittelerde gibt es noch nicht. Die Gerüchte, dass ein Reboot der Filme geplant ist, haben sich nicht bestätigt. Dennoch lässt sich derzeit nur spekulieren, worum es in der neuen Fantasy-Produktion gehen könnte, die offenbar als Prequel zwischen „Der Hobbit“ und dem ersten Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie, „Die Gefährten“, zu verorten ist und mehrere Staffeln umfassen soll. Dabei könnte zum Beispiel die schwere Vergangenheit von Aragorn vom Stamm der Dúnedain, der als Mitglied der Ringgemeinschaft großen Ruhm erlangte, erzählt werden. Unter dem Namen Estel lebte er unter Geheimhaltung seiner wahren Identität in Bruchtal im Exil.

Hinter den Kulissen: So habt ihr die Stars aus „Der Herr der Ringe“ noch nie gesehen!

In der „Der Hobbit“-Trilogie wurde der erneute Aufstieg von Sauron in Mordor angedeutet, was letztlich in der „Der Herr der Ringe“-Trilogie in den sogenannten Ringkrieg mündete. Der Aufschwung des Dunklen Herrschers wäre sicherlich eine Betrachtung wert; allerdings wurde genau dieser Handlungsstrang bereits im Videospiel „Mittelerde: Mordors Schatten“ und dessen Fortsetzung „Mittelerde: Schatten des Krieges“ vor Kurzem aufgegriffen. Der erneute Machtgewinn von Sauron hatte aber über Mordor hinaus Auswirkungen in gesamt Mittelerde.

In vielen weiteren Orten waren dunkle Mächte in Bewegung. So verließ der Hexenkönig, einer der neun Ringgeister, zum Beispiel sein Königreich im nördlich gelegenen Angmar, um zu seinem Meister zurückzukehren. Die „Der Herr der Ringe“-TV-Serie könnte also die unsicheren Zeiten in Mittelerde generell darstellen wollen. Die Begegnung zwischen Aragorn und Gollum, Balins Versuch, Moria zurückzuerobern und das Scheitern seines Vorhabens wären ebenfalls zeigenswerte Ereignisse. Inwieweit bekannte Charaktere wie Gandalf (Ian McKellen) oder Galadriel (Cate Blanchett) dabei eine Rolle spielen, lässt sich derzeit nicht sagen. Möglich wäre ihre Rückkehr aber allemal.

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